Forschungsgruppe MiP
Forschungsprojekte

KompAKI | Kompetenzzentrum für Arbeit und KI Im Rhein-Main Gebiet

Im Projekt KompAKI wird in Darmstadt ein neues Kompetenzzentrum für Arbeit und künstliche Intelligenz geschaffen.

Kommissarische Leitung: Prof. Dr.-Ing. Joachim Metternich
Projektverantwortung in der Forschungsgruppe:
Sophie Sandner M. Sc.
Laufzeit: 01.10.2020 – 30.09.2025
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Website: www.kompaki.de

Ausgangssituation

Die Arbeitsforschung befasst sich in der Regel mit den Auswirkungen einer Technologie auf die Arbeitswelt, nachdem diese Technologie entwickelt und eingeführt worden ist. Diese Diskrepanz zwischen neuer Technologie und Arbeitsforschung lässt sich aktuell auch im Zusammenhang mit Entwicklungen unter dem Sammelbegriff „Künstliche Intelligenz“ (KI) beobachten. Allerdings ist aufgrund des Veränderungspotentials durch KI für die Arbeitswelt gerade in diesem Kontext eine enge Verzahnung von KI-Entwicklung und Arbeitsforschung notwendig. Es werden Ansätze benötigt, um KI-Anwendungen menschengerecht zu gestalten und diese menschengerechten KI-Anwendungen in die Gestaltung von Arbeitssystemen einfließen zu lassen. Anwendungsorientiert und praxistauglich werden diese Ansätze nur durch die enge Einbindung von Unternehmen, von der Softwareentwicklung bis zur Anwendung. Die Region Frankfurt-Rhein-Main verfügt über leistungsstarke Unternehmen, sowohl in der Softwarebranche als auch im produzierenden Gewerbe. Aufgrund der engen Beziehungen zwischen Softwarebranche, produzierenden Unternehmen und Forschungsinstituten bietet die Region Frankfurt-Rhein-Main beste Voraussetzungen für ein regionales Kompetenzzentrum zur Arbeitsforschung mit dem Schwerpunkt auf KI.

Zielsetzung

Das Kompetenzzentrum für Arbeit und KI (KompAKI) wird neue Potentiale für menschengerechte KI-Anwendung und deren Geschäftsmodelle erschließen, neue Ansätze der kooperativen KI entwickeln, mit denen Anwender eine KI transparenter und leichter nutzen können sowie neue Methoden entwickeln, um die Arbeit in KI-unterstützen Arbeitssystemen zu bewerten. Die Erkenntnisse aus den genannten Themenfelder werden in Pilotprojekten mit Unternehmen angewendet und erprobt. Nach dem Praxistest werden die Erkenntnisse für die Übertragung in weitere Unternehmen und in die Hochschullehre aufbereitet und in vielfältiger Form transferiert.

Vorgehensweise

KompAKI verfolgt einen dreiteiligen Ansatz: Alle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten finden in Entwicklungsprojekten (EP 1-6) statt und greifen die oben genannten Themenschwerpunkte auf. Alle Entwicklungen werden in Pilotprojekten (PP 1-5) validiert und so mit den Erfordernissen der regionalen Unternehmen abgeglichen. Die Pilotprojekte liegen genau an der Schnittstelle von Softwareentwicklung und produzierendem Gewerbe. Alle Ergebnisse von KompAKI werden in geeigneten Formaten in die unternehmerische Praxis und Arbeitswelt sowie die Hochschullehre übertragen.

Danksagung

Dieses Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Wir danken für die Möglichkeit dieses Projekt bearbeiten zu dürfen.

Fördergeber

Projektträger