Forschungsgruppe ETA | CiP
Forschungsprojekt

PowerLIFT | Empower LIFT network

Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, das bestehende Netzwerk europäischer Lernfabriken zu fördern. Dabei sollen in verschiedenen Arbeitsgruppen digitale Lerninhalte zu Industrie 4.0-Themen entstehen.

Koordinator: Walter Quadrini (Politecnico di Milano)
Projektverantwortung in der Forschungsgruppen:
Astrid Weyand M. Sc. (ETA)
Antonio Kreß M. Sc. (CiP)
Laufzeit: Abgeschlossen | 01.01.2021 – 31.12.2021
Förderung: EIT Manufacturing

Ausgangssituation

Lernfabriken stellen realistische Produktionsumgebungen dar, die zur Kompetenzentwicklung von Industriemitarbeitenden oder Studierenden genutzt werden. Dabei spezialisieren sich einzelne Lernfabriken oft auf bestimmte Lerninhalte und -themen. Durch Lernfabrik-Netzwerke lässt sich somit eine Vielzahl an Themen abdecken, für die es in der Industrie Bedarf gibt. Aktuell besteht in der Industrie ein großer Kompetenzbedarf zu Industrie 4.0-Themen, für die es jedoch in Lernfabriken keine standardisierten Lerninhalte gibt.

Zielsetzung

Um den aktuellen Kompetenzbedarf von KMUs im verarbeitenden Gewerbe zu decken, schlägt Power LIFT vor, ein breites Ökosystem von Lernfabriken aufzubauen, in dem Forschung und

Technologietransfer zwischen Hochschulen und Industrie gefördert werden. Power LIFT zielt darauf ab, Trainingscurricula in Lernfabriken aufzubauen, um die Wettbewerbsfähigkeit der produzierenden KMU in Europa zu fördern. Darüber hinaus wird Power LIFT eine europäische Gemeinschaft zur Entwicklung, Erprobung und Verbreitung innovativer Methoden und -werkzeuge zur Kompetenzentwicklung schaffen, welche die nachhaltige Arbeit zwischen Menschen, Maschinen und Robotern ermöglicht. Mit Unterstützung des EIT werden digitale Learning Nuggets entworfen, entwickelt und bereitgestellt, die in der einer Lernplattform veröffentlicht werden.

Vorgehensweise

Der Arbeitsplan für 2021 setzt sich aus den folgenden Aktivitäten zusammen:

  • Arbeitspaket 1: Zunächst wird definiert, wie das Netzwerk befähigt werden soll und wie die Werkzeuge und Methoden ausgewählt werden, um Wissen und Informationen zu teilen. Dies beinhaltet die Definition spezifischer Key Performance Indicators (KPIs), die verwendet werden, um die Entwicklung zu verfolgen und den Erfolg jeder Aufgabe zu bewerten.
  • Arbeitspaket 2: Vor der Entwicklung von Learning Nuggets wird zuerst der Kompetenzbedarf anhand einer Analyse der bisher erstellten Learning Nuggets ermittelt. Im Anschluss werden Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen erstellt, die diesen Kompetenzbedarf adressieren. In regelmäßigen Workshops und Forschungsevents wird der Austausch von Erkenntnissen und die Zusammenarbeit gefördert.
  • Arbeitspaket 3: Entwicklung von digitalen Learning Nuggets für Lernfabriken. In diesem Arbeitspaket werden zusätzliche Inhalte für die gemeinsam genutzten Curricula erstellt und die notwendigen Werkzeuge für den Austausch von Daten, Software und Assets eingerichtet.
  • Arbeitspaket 4: Die erstellen Learning Nuggets aus AP 3 werden auf dem Markt angeboten und verkauft. Dazu wird eine vorherige Marktanalyse durchgeführt.
  • Arbeitspaket 5: Dieses Arbeitspaket beinhaltet die Definition und Umsetzung der Kommunikations- und Verbreitungsstrategie unter dem Label der EIT-Lernfabriken.

Fördergeber