Lean 4.0-Projekt der Prozesslernfabrik CiP

21.06.2019

Lean 4.0-Projekt der Prozesslernfabrik CiP

Die Prozesslernfabrik CiP entwickelt sich kontinuierlich weiter. So wurden im Rahmen eines zweijährigen Umsetzungsprojekts Konzepte und Technologien der schlanken, digitalen Produktion systematisch umgesetzt. Die grundsätzliche Frage hierbei ist, wie Industrie 4.0-Technologien bisherige Methoden der schlanken Produktion aufwerten und dadurch klassische wie auch informationslogistische Verschwendungen im Wertstrom vermeiden (Lean 4.0).

Der Wertstrom der Prozesslernfabrik CiP ermöglicht nun die Produktion kundenindividueller Produkte auf der Sequenzlinie. Durch die Erweiterung um kundenindividuelle Aufträge wird der Wertstrom den üblichen Anforderungen in der Praxis gerecht. Ein fahrerloses Transportsystem befördert diese kundenindividuellen Bauteile automatisch von der Sequenzlinie zur Montage. Dadurch wurde das Fabriklayout angepasst, wie im Bild zu sehen ist. Um den erhöhten Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden, wurde die digitale Infrastruktur verbessert. Mit einem durchgängigen Traceability-Konzept lassen sich zusätzlich die Daten der verwendeten Bauteile über den gesamten Wertstrom nachverfolgen und analysieren. Basierend darauf wurden die bisherigen Schulungen um neue Digitalisierungsinhalte erweitert. So können die neuesten Methoden und Prinzipen aus dem Bereich Lean 4.0 nun praxisnah geschult werden.

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