SynErgie – Abschluss einer erfolgreichen ersten Förderphase

14.10.2019

Seit 2016 haben mehr als 100 Partner unter Konsortialführung des PTW im Kopernikus-Projekt „SynErgie“ erforscht, wie energieintensive Produktionsprozesse an eine schwankende Energieversorgung angepasst werden können. Nun endet die erste Förderphase, die wichtige Erkenntnisse erbrachte: Durch industrielle Stromverbraucher in den untersuchten Branchen können kurzzeitig Erzeugungsschwankungen in der Größenordnung von knapp drei Atomkraftwerken ausgeregelt werden.

Am 28. August 2019 traf sich das gesamte SynErgie-Konsortium in Darmstadt um die Ergebnisse der ersten Förderphase gemeinsam zu diskutieren. Prof. Abele sieht die Ergebnisse als Beitrag zur "kosteneffizienten Realisierung der Energiewende auf Basis erneuerbarer Energien. Dies befähigt Deutschland, sich zum internationalen Leitanbieter für energieflexible Industrieprozesse zu entwickeln.“

Insgesamt ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt auf eine Laufzeit von 10 Jahren ausgelegt. Aufbauend auf den Erkenntnissen der ersten Förderphase wird im weiteren Projektverlauf der Fokus auf den vielversprechendsten Technologien sowie der Marktanbindung industrieller Energieflexibilität liegen. Die Konsortialführung wird hierfür plangemäß an die Universität Stuttgart übergeben. Dem PTW wird als Teilprojektleiter weiterhin eine bedeutende Rolle zukommen.

Energieflexibilisierung der Industrie – daran forscht das Kopernikus-Projekt SynErgie