EIT Manufacturing: Zukünftige Herausforderungen meistern

Themen für die strategische Innovationsagenda für den Bereich der europäischen Fertigungstechnik am PTW erarbeitet

03.06.2019

EIT Manufacturing bringt führende Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute zusammen, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in der Fertigungstechnologie in ganz Europa zu stärken. Das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der Technischen Universität Darmstadt koordiniert den Aufbau des Co-Location Centers (CLC) Central in Darmstadt, einem der fünf europäischen Innovations-Hotspots für EIT-Fertigung.

In diesem Zusammenhang trafen sich am 16. Mai mehr als 25 europäische Experten aus Industrie, Bildung und Forschung am PTW, um über die Strategische Innovationsagenda (SIA) von EIT Manufacturing zu diskutieren.

Das Treffen diente dazu, der wichtigsten künftigen Herausforderungen der europäischen Fertigungstechnik zu identifizieren. Diskutiert wurden auch potenzielle Anwendungsfelder (Produkte, Prozesse und / oder Geschäftsmodelle) für neue Technologien und Qualifikations- bzw. Schulungsbedarf im Bereich der Fertigungstechnik. Thematisiert wurden ferner bestehende Mankos bei der Förderung von Unternehmertum sowie mangelndes unternehmerisches und innovationsorientiertes Denken in der Mitarbeiterschaft. Daran anknüpfend, ging es schließlich in einem weiteren Schritt darum, Lösungen zu finden, um die erarbeiteten Schwachpunkte zu überwinden.

Am Ende des Workshops hatten die Teilnehmer eine Reihe künftiger Herausforderungen für den Bereich der europäischen Fertigungstechnik benannt, aber es wurden auch eine Reihe geeigneter Lösungsmöglichkeiten herausgearbeitet. Insgesamt hat das Treffen am PTW fruchtbare Ergebnisse geliefert, die eine solide Grundlage bilden für die Weiterentwicklung und Spezifizierung der strategischen Innovationsagenda des EIT Manufacturing.

HINTERGRUND:

EIT Manufacturing ist eine Partnerschaft von 50 Organisationen, darunter Volkswagen, Volvo, die Technische Universität Darmstadt, die französische Kommission für alternative Energien und Atomenergie (CEA), Siemens, die Slowakische Technische Universität und Whirlpool Europe. Das Netzwerk wird vom Europäischen Innovations- und Technologieinstitut (EIT) unterstützt, einer unabhängigen EU-Einrichtung, die es Innovatoren ermöglichen soll, ihre besten Ideen in Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsplätze für Europa umzusetzen.

Das EIT wurde 2008 ins Leben gerufen, um die Innovationsfähigkeit Europas zu fördern. Als integraler Bestandteil von Horizont 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation 2014-2020, handelt es sich um eine einzigartige EU-Initiative, die Wirtschaft, Bildung und Forschung vollständig integriert. Das Institut unterstützt die Entwicklung dynamischer europaweiter Partnerschaften zwischen führenden Universitäten, Forschungslabors und Unternehmen – den Innovation Communities. Jedes einzelne Projekt konzentriert sich auf eine spezifische globale Herausforderung. Bisher wurden acht davon vom EIT in den Bereichen Klima, Digital, Gesundheit, Energie, Lebensmittel, Rohstoffe, Produktion und urbane Mobilität erstellt.

EIT Manufacturing – Innovation möglich machen

Weitere Informationen unter https://eit.europa.eu/activities/education/eit-label und https://eit.europa.eu/eit-community/eit-manufacturing

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