Zerspanungstechnologie

Die Zerspanungstechnologie sieht sich in den kommenden Jahren deutlich gestiegenen Anforderungen ausgesetzt. Neben einer ökonomischen Prozessgestaltung mit hohen Zerspanleistungen rückt die gleichzeitige energie- und ressourceneffiziente Auslegung von spanenden Bearbeitungsprozessen immer weiter in den Vordergrund.

Im Zuge der Digitalisierung der Produktion gewinnen intelligente Werkzeuglösungen, die durch integrierte Sensorik Prozessinformationen in Echtzeit liefern, zu-nehmend an Bedeutung. Der Einsatz dieser Werkzeu-ge ermöglicht eine Verbesserung des Prozessverständ-nisses und hilft so, die Produktivität bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an die Qualität weiter zu erhöhen. Parallel dazu erhöht der Einsatz von immer leistungsfähigeren und hochfesten Konstruktions-werkstoffen den Innovationsdruck auf die Zerspa-nungstechnologie.

m Handlungsfeld dieser verschärften Randbedin-gungen gilt es, die eingesetzten Werkzeuge und Ma-schinen sowie die gewählte Technologie und Bear-beitungsparameter zu überdenken, zu optimieren oder gegebenenfalls zu ersetzen, um den gestiegenen Quantitäts- und Qualitätsansprüchen zu genügen. Hierbei greift die Forschungsgruppe auch auf additive Fertigungstechnologien zurück, um neuartige Werk-zeugkonzepte zu testen und umzusetzen.

Die Forschungsgruppe Zerspanungstechnologie fo-kussiert sich auf Zerspanprozesse mit definierter Schneide. Dabei kann die Forschungsgruppe auf ein umfangreiches Partnernetzwerk zurückgreifen, das u. a. aus den Bereichen Automotive und Luft- und Raum-fahrt stammt, und den Forschern hilft, stets am Puls der Zeit zu sein. In enger Zusammenarbeit mit diesen Projektpartnern aus Forschung und Industrie werden Werkzeuge und Prozesse optimiert, um Produktivität, Prozesssicherheit und Bauteilqualität nachhaltig zu verbessern.