Additive Fertigung

Innovative Produkte stellen durch funktionsintegrierte oder individualisierte Geometrien bei geringen Stückzahlen neue Anforderungen an die Fertigungstechnik. Die Produktion erfolgt durch additive Fertigungsverfahren und hochautomatisierte, abtragende CAD-CAM-Produktionsprozesse. Gegenstand der Forschungsgruppe sind die beiden Forschungsfelder additive Fertigung von metallischen Bauteilen sowie die hybride Prozesskette, in der die Geometriefreiheit der additiven Fertigung mit den Vorteilen der abtragenden Verfahren kombiniert wird.

Die Forschungsschwerpunkte im Bereich additive Fertigung liegen in der Prozessentwicklung für das Pulverbett-basierte Verbinden (Powder-Bed-Fusion – PBF). Neben der Verbesserung von Bauteileigenschaften stehen hier vor allem die Steigerung der Prozesssicherheit und die Steigerung der Baugeschwindigkeit durch eine intelligente Prozessführung im Vordergrund. Dadurch soll die Bauteilqualität gesteigert und die Fertigungskosten gesenkt werden. Weiterhin wird untersucht wie die Fertigungstechnologie genutzt werden kann um neue funktionsintegrierte Bauteile und neue innovative Produkte herzustellen.

Im Bereich Prozessketten liegt der Fokus in der Prozess- entwicklung für die Kombination von auftragenden und abtragenden Verfahren am Beispiel der dentalen Prozesskette. Hierfür kommen entweder verschiedene Fertigungsanlagen in Serie oder hochintegrierte Kombinationsmaschinen zum Einsatz. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die weitere Automatisierung des Gesamtprozesses und eine Abstimmung der Einzelprozesse aufeinander. Durch die Entwicklung von speziell angepassten Werkzeugen und neuen CAD-CAM Strategien soll die Gesamtproduktivität der Prozesskette gesteigert werden.