AMB

AMB Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung in Stuttgart 13.-17.09.2016

„Bei den Trends von morgen dabei sein“, lautete das Motto der Sonderschau des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt, die im Rahmen der AMB alle zwei Jahre in Stuttgart stattfindet. Hierzu präsentierten Innovationsführer aus dem Bereich der spanenden Fertigung ihre Neuentwicklungen als Antworten auf die Herausforderungen der Zerspanung von Morgen. Ebenso werden neue und zukunftsweisende Themen wie zum Beispiel die additive Herstellung und die Kombination aus additiver und subtraktiver Fertigung fokussiert. Wie in den letzten Jahren wird die Innovationstour des PTW in Kooperation mit der Landesmesse Stuttgart auf 540 m² in zentraler Lage der Maschinenhalle 5 stattfinden.

Rückblick der „Innovationstour Metallbearbeitung“ auf der Messe Stuttgart

© PTW 2016

Die Sonderschau greift 2016 sechs verschiedene zukunftsweisende Schwerpunkte der Fertigungstechnik auf, die sogenannten Innovationscluster:

  • Industrie 4.0
    Unter dem Motto: „Intelligente Verknüpfung fortschrittlicher Produktionstechnologie mit Informations- und Kommunikationstechnologien“ werden dem Besucher unter anderem ein intelligenter Werkzeugkreislauf, die Bauteil-Markierung und Identifizierung sowie die Einbindung von Bestands- und Neumaschinen in die vernetzte Fabrik erlebbar präsentiert.
  • Prozesssichere Komplettbearbeitung
    Im Fokus steht die Prozesssicherheit, sowohl bei der Herstellung von Prototypen, als auch in der Serienfertigung. In einem Bearbeitungszentrum wird das 5-Achs-Fräsen von Zahnrädern gezeigt. Daneben werden neue Trends im Werkzeugmaschinenbau vorgeführt, unter anderem eine innovative Drehdurchführung, Messsysteme und ein flexibles Bearbeitungsmodul mit Kronenrevolver.
  • Energieeffiziente Produktion
    Vor dem Hintergrund der andauernden Energiediskussion führt dieses Cluster den Besucher an Konzepte für energetisch optimierte Maschinenkomponenten und Produktionsmaschinen heran. Zudem werden Potenziale der Digitalisierung für die Steigerung der Energieeffizienz in der industriellen Produktion aufgezeigt.
  • Lean Machining
    Mit effizienter Prozessorganisation die Zerspanung ins Fließen bringen: Dem Besucher wird der Aufbau einer schlanken Fertigungszelle näher gebracht mit deren Hilfe der Einzelstückfluss in der Zerspanung realisiert werden kann. Als Highlight kann der Besucher einen Smartphone-Tischständer fertigen lassen.
  • Additive Fertigung
    Der Einsatz dieses innovativen Prozesses wird zunehmend als Produktionstechnologie für individuelle Bauteile verschiedener Größen angewendet. Vor Ort wird die Produktentstehung von den Prototypen bis hin zu einsetzbaren Werkstücken aus Metall vorgeführt. Hierbei werden auch Lösungen für die Anwendung mit Industrierobotern demonstriert.
  • Zerspanen mit Industrierobotern
    Neue Technologien in den Bereichen CAM Programmierung und Kalibrierung machen den Einsatz des Industrieroboters als Bearbeitungsmaschine immer attraktiver. In einer Fräsroboterzelle werden mit verschiedenen Bearbeitungsoperationen vor Ort Bauteile bearbeitet. Zudem werden Kalibriersysteme und CAM Software für die roboterbasierte Bearbeitung sowie neue Technologien in der Bildverarbeitung und Bauteilerkennung vorgestellt.

Ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Besucher wurden Innovationen der „Fertigungstechnik von Morgen“ kompakt, spannend und greifbar demonstriert und Impulse für eine erfolgreiche Umsetzung gegeben. Die täglichen Besuchertouren und die Clustereinteilung gewährleisteten einen strukturierten und effizienten Einblick in die Trends von morgen. Unterstützt wurde die überzeugende Visualisierung der Partner durch das weiterentwickelte Standkonzept der Innovationstour mit hohem Wahrnehmungs- und Wiedererkennungseffekt bei den Besuchern.