Girlsʼ Day in der ETA-Fabrik: Für einen Tag Forscherin sein

08.05.2017

Girlsʼ Day in der ETA-Fabrik: Für einen Tag Forscherin sein

Der Girlsʼ Day bietet jungen Frauen die Möglichkeit, für einen Tag männerdominierte Berufe auszuprobieren und bisher unbekanntes Terrain zu betreten. Die Mädchen konnten sich im Vorfeld für die unterschiedlichen Bereiche in den teilnehmenden Unternehmen und Instituten anmelden, um dann einen Vormittag lang unter Anleitung erste spielerische Erfahrungen in diesem Berufsfeld zu sammeln.

Der Tag als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der ETA-Fabrik begann für die Mädchen zunächst mit einem Energiequiz. Hier wurden Fragen geklärt, wie „Welche Energieformen gibt es?“ und „Wie hoch kann ich ein Auto mit der Energie eines Schokoriegels heben?“. Um ein Gefühl für das Thema Energie und Leistung zu bekommen, nahmen die Schülerinnen dann im ersten Experiment Leistungsmessungen an verschiedenen Haushaltgegenständen vor. So wurde beispielsweise begeistert diskutiert, warum ein Smartphone beim Laden mehr Energie benötigt als ein anderes.

Anschließend ging es direkt in die Lernfabrik, wo sich die Teilnehmerinnen in einem Mini-Workshop zunächst mit den Maschinen und der Produktionsprozesskette bekannt machten und anschließend die ein- und austretenden Energieformen bestimmten. Besondere Kreativität legten die Mädchen beim darauf folgenden Experiment an den Tag: Hier sollten verschiedene Dämmmaterialien an einem Becher mit heißem Wasser getestet werden. Zu diesem Zweck wurde geschnibbelt, umwickelt und geklebt, was das Zeug hielt. Während regelmäßiger Messungen der Wasser- und Oberflächentemperaturen über eine Wärmebildkamera konnten die Teilnehmerinnen das am besten isolierende Material ermitteln.

Wie auch schon in den letzten Jahren war der Girlsʼ Day für alle Beteiligten eine schöne Erfahrung – wir freuen uns auf das nächste Jahr und hoffen auf diesem Wege einige der Schülerinnen für technische Berufe begeistern zu können!

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