1894-1903 Professor Heinrich Krauß
Das Institut wurde 1894 als vierter Lehrstuhl der Fakultät Maschinenbau für das Fachgebiet Mechanische Technologie gegründet. Erster Lehrstuhlinhaber war Prof. Heinrich Krauß, dem sehr bald, im Jahre 1904, Prof. Dipl.-Ing. Ludwig von Roessler folgte. Professor von Roessler führte schon damals, ohne über ein größeres Laboratorium zu verfügen, in bescheidenem Rahmen grundlegende Untersuchungen über die Spanbildung bei der spanenden Fertigung durch.
1904-1944 Professor Dipl.-Ing. Ludwig von Roeßler
Das Laboratorium entstand 1921; im Jahre 1924 wurde die Schweißtechnik aufgenommen. Auf diesem Gebiet konzentrierten sich die bemerkenswerten, eng mit der einschlägigen Industrie verbundenen Arbeiten. Durch Kriegseinwirkungen wurde das Labor 1944 vollständig zerstört.
1944-1968 Professor Dr.-Ing. Carl Stromberger
Im Jahre 1944 wurde Prof. Dr.-Ing. Carl Stromberger Inhaber des Lehrstuhls und Leiter des Laboratoriums, das 1954 neu errichtet wurde. Im Bereich der Lehre waren die Fachgebiete Mechanische Technologie, Werkzeugmaschinen, Bau und Betrieb sowie fertigungsbezogenes Messen und Prüfen – teilweise mit speziellen Vorlesungen – vertreten. Die Forschungsinhalte bezogen sich im wesentlichen auf
1968-1978 Professor Dr.-Ing. Theodor Stöferle
Nach der Emeritierung Professor Strombergers übernahm im Jahre 1968 Prof. Dr.-Ing. Theodor Stöferle das Institut und das Laboratorium und führte die bisherigen Arbeiten seines Vorgängers in Forschung und Lehre weiter. Er übernahm gleichfalls die Zeitschrift "Werkstatt und Betrieb". Mit der Betreuung zahlreicher Forschungsvorhaben wuchs der personelle Umfang des Instituts. Das Angebot an fertigungstechnischen Vorlesungen wurde durch die Vergabe weiterer Lehraufträge ergänzt. Ab 1972 erfuhr das Institut auch eine räumliche Vergrößerung durch den Umzug in die neuen Gebäude des Fachbereichs Maschinenbau in der Petersenstraße 30. Prof. Dr. Stöferle vertrat eine betont praxisnahe Forschung, deren Inhalte im wesentlichen bestimmt waren durch die zunehmende Automatisierung der Werkzeugmaschinen. Schwerpunkte waren die Entwicklung von Sensoren zur Erfassung von Maschinenzuständen,
Im Jahre 1976 wurde aus dem Institut für Werkzeugmaschinen die Umformtechnik ausgegliedert
1980-2000 Professor Dr.-Ing. Herbert Schulz
Nach dem Tod Prof. Stöferles im August 1978 wurde im Dezember 1980 Prof. Dr.-Ing. Herbert Schulz zum neuen Institusleiter berufen. Er nahm am 1. Mai 1981 seine Tätigkeit auf. Die Akzente der Forschungstätigkeit liegen auf innovativen Fertigungsverfahren wie der Hochgeschwindigkeitszerspanung, Werkzeugmaschinenkonzepten zur Realisierung neuer Technologien sowie Produktionsorganisationen. Oberste Zielsetzung ist dabei, durch die enge Zusammenarbeit mit der Industrie die Praxisnähe zu gewährleisten. Prof. Schulz ist seit Juni 1981 Herausgeber der Zeitschrift "Werkstatt und Betrieb".
seit 2000 Professor Dr.-Ing. Eberhard Abele
Im Dezember 1999 wurde Prof. Abele als Nachfolger von Prof. Schulz berufen.
Seit 01. Juni 2000 leitet er das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen. Im Bereich der Forschung möchte er die von seinem Vorgänger Prof. Schulz sehr erfolgreich aufgebauten Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Hochgeschwindikeitsbearbeitung fortsetzen und die innovativen Arbeiten in den Gebieten Unternehmensorganisation und Produktionsmanagement erweitern. Seine Auslandserfahrungen wird Prof. Abele in einen Ausbau des Lehrangebotes, aber auch in die internationalen Kooperationen und Projekte der TU Darmstadt einbringen.
Im Mai 2007 wurde die Prozesslernfabrik CiP an der TU Darmstadt eröffnet.
Technische Universität Darmstadt
Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele
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